Cannabis für 80.000 Euro verkauft

Ein Dealer-Duo wurde in Eisenstadt festgenommen, weil sie Cannabis im Wert von etwa 80.000 Euro verkauft haben. Ein 20-jähriger Wiener und ein 21-järiger Burgenländer sollen rund 8 Kilo Cannabisblüten im Wert von etwa 80.000 Euro seit 2010 verkauft haben. Hierbei handelt es sich um etwa 20 Konsumenten, die bei den beiden Dealern gekauft haben sollen.

Nach kurzer Observation erfolgte der Zugriff

Umfangreiche Ermittlungen machten es möglich, dem Dealer-Duo nachzuweisen, dass sie seit 2010 etwa acht Kilogramm Marihuana an mindestens 20 Abnehmer im Bereich von Eisenstadt sowie der Umgebung verkauft haben. Nach kurzer Observation wurden am Mittwoch Fahrzeuge und Wohnungen der mutmaßlichen Täter durchsucht und wurden fündig: 270 Gramm Cannabis-Blüten sowie ein Glas Cannabispulver wurden sichergestellt. Bei dem 21-jährigen wurde Untersuchungshaft angeordnet, der 20-jährige wurde freigelassen, jedoch angezeigt. Auch hinsichtlich der Abnehmer wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Cannabis-Blüten

Drogenpolitik wird in immer mehr Ländern gelockert

Überall wird die Drogenpolitik gelockert, während in Deutschland nach wie vor jeder, der im Besitz von Marihuana ist, strafrechtlich verfolgt wird. Selbst bei medizinischen Therapien sind die Konsumenten gezwungen, den Hanfsamen für den Eigenanbau im Internet zu bestellen. Verglichen mit den großen, revolutionären Umbrüchen, die gerade in den USA in der Drogenpolitik stattfinden, ist das Urteil, das kürzlich vom Kölner Verwaltungsgericht gefällt wurde, so geringfügig, dass es kaum ins Gewicht fällt. In zwei Bundesstaaten der USA wurde Cannabis bereits legalisiert und Erwachsene über 21 können dort nunmehr legal ihr Cannabis erwerben. US-Präsident Obama ließ sich in diesem Zusammenhang sogar dazu hinreißen, zu verkünden, dass er persönlich Cannabis nicht so gefährlich wie Alkohol halte. Ausgerechnet die konservativen USA begreifen allem Anschein nach allmählich, dass der Krieg gegen Drogen in Bezug auf Marihuana absolut sinnlos ist. Auch ist es wirtschaftlich unklug, denn allein in den ersten fünf Monaten konnten die USA über 12,6 Millionen Dollar zusätzliche Steuereinnahmen verbuchen, der durch den Handel mit Haschisch zustande gekommen ist. Außerdem schaffe der Marihuana-Markt neue Arbeitsplätze für tausende von Menschen.

All diese Fakten zeigen auf, dass eine Legalisierung von Marihuana kein Weltuntergang sein muss, sondern tatsächlich sehr viel mehr Nutzen mit sich bringt. Die USA sollten für die Legalisierung von Hanf ein gutes Beispiel sein.

3 Kommentare zu “Cannabis für 80.000 Euro verkauft

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